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Die Wolfsburger Wasserskiseilbahn wurde als erste weltweit mit Hilfe eines Montagehelikopters montiert. Dies geschah nicht um Pressepräsenz anzulocken, sondern weil das Umgebungsgelände weitgehend nicht befahrbar war (==> Schäden durch die Anfahrt und Positionierung eines Kranes). Die Kosten halten sich im Normalfall fast die Waage gegenüber einer klassischen Montage, da der Helikopter nach reinen Flugminuten abgerechnet wird (allerdings auch der Anflug). Die eigentliche Montagezeit ist sehr effizient und damit kurz. In unserem Fall standen die sechs Masten inkl. Umlaufseil nach netto rund 110 Minuten! Bei einem herkömmlichen Schwerlastkran hätte der Zeitbedarf bei ca. 2-3 Tagen gelegen (die auch abgerechnet würden).
Weiters sollte die Wolfsburger Seilbahn für den Hersteller SeSiTec ein Testlauf für diese Montageform werden. Leider spielte das Wetter nicht so ganz mit, so dass dieses Vorhaben mehrmals auf der Kippe stand. Gottseidank klappte es schliesslich im letzten Moment, wenn auch nicht unter optimalen Bedingungen (Kälte, Sicht). Wobei die Bodencrew trotz der beissenden Kälte vielfach ins Schwitzen kamen, da der Hubschrauber wirklich flott unterwegs war und einen Mast nach dem anderen brachte!
Das Helikopterteam (Pilot: Udo Ramm, Lademeister/Copilot: Adalbert Hehl) der Firma Helix ist über den Sommer im Allgäu stationiert und montiert üblicherweise in den Alpen (Burgberg). Dadurch hat das Team enorme Montageerfahrung die sich auch in Wolfsburg gezeigt hat. Zum Einsatz kam ein Eurocopter AS 350 B3 Ecureuil mit 546 kw, einer Reisegeschwindigkeit von 248 km/h und einer Nutzlast von 1.366 kg. Der Pilot blickt hauptsächlich über Spiegel zum Ladegut, während der Lademeister am Boden den Piloten über Funk einweist. Hierbei konnten wir in Wolfsburg nur bewundernd feststellen, wie Udo und Adalbert routiniert dafür sorgten, dass die Montageteile (Ein Mast wiegt etwa 1.300 kg) nahezu millimetergenau und das durchaus längere Zeit in der Luft standen. Der Lufthaken wurde hier zur Realität :-)!
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